Basteln mit Kamera und Drucker – ab 5 Jahren – Erforschung des Nahraumes, Motive entdecken


Memorykarten auf einem Haufen
Foto: Lambert Zumbrägel

Wer kennt nicht Memoryspiele. Einfaches Prinzip, macht aber auch viel Spaß. Ein sehr persönliches Spiel wird es, wenn man die Motive selber findet und das Memory selber bastelt. Alles was man braucht ist ein bisschen Zeit, ein Motto mit dem man auf Motivsuche geht, Kamera/Tablet oder Smartphone, ein Drucker, Schere, Kleber, Papier und Karton und los geht es.

Ideen für ein Motto könnten sein:

  • mein Kinderzimmer
  • Küchengeräte
  • Grimassen unserer Familie
  • Kuscheltiere

Da fällt Euch sicherlich auch selber noch was Gutes ein. Das Tolle: das Memory gibt es nur einmal auf der Welt. Ich habe mal ein solches Memory von Freunden geschenkt bekommen. Sogar auf Holzplättchen, was es sehr haltbar macht, aber auch ein großer Aufwand war. Motto war: Freunde. Motive waren einfach gute Freunde, Dinge die wir gern zusammen gemacht haben oder Symbole, die uns verbanden. Foto seht ihr oben. Ein Memory, welches ich heute noch gerne spiele. Ein solches Memory kann also auch ein schönes Geschenk sein, wenn man es speziell für eine Person oder Freunde bastelt, die etwas damit anfangen können.

Noch ein paar Tipps:

  • Damit das Spiel auch nicht zu einfach wird, solltet ihr zwischen 36 und 64 Karten planen. D.h. zwischen 18 und 32 Motive aufnehmen.
  • Am PC kann man die Fotos dann gleich in Quadrate zurechtschneiden, verdoppeln und auf einer A4 Seite nebeneinander platzieren.
  • Eine Größe von 5×5 cm ist ganz gut, um noch genug zu erkennen, aber nicht zu viel Platz zu brauchen.
  • Wählt den Ausschnitt immer so, dass das Motiv nachher als Quadrat zugeschnitten werden kann.
  • Wenn ihr es schwerer machen wollt, fotografiert, wenn möglich, die Motive vor einem neutralen und immer gleichen Hintergrund.
  • Die Rückseite der Karten sollte immer gleich aussehen.

Die Idee haben wir wieder von den Kolleg*innen des jff – aus deren Reihe „Kreativ – Medien – Machen . mit Medien gegen Langeweile“.

In dem unten eingefügten Video wird es noch mal kurz beschrieben wie es geht.


Während der Schließung der Stadtbücherei und der Zweigstellen gibt es jeden Tag einen medienpädagogischen Tipp für die ganz praktische und kreative Nutzung von Medien daheim. Mehr Tipps findet Ihr zukünftig auch in der Kategorie „Medienpädagogik“ und im Netz unter #tododahoam.

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#tododahoam – Ein eigenes Memory basteln

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