Der Würzburger Kulturpreisträger und Literaturprofessor Hans Ulrich Gumbrecht nannte Martin Lampe augenzwinkernd „Würzburgs Beitrag zur Aufklärung“. Dies war für die Stadt Würzburg Anlass, sich etwas genauer mit dem aus Würzburg stammenden langjährigen Diener Immanuel Kants zu befassen.

In der Ausstellung zum Thema sind Originalgrafiken der Grafikerin und Illustratorin Antje Herzog zu sehen. Sie zeigt in ihrer 2017 erschienenen Graphic Novel „Lampe und sein Meister Immanuel Kant“ den großen Philosophen aus einer ganz neuen Perspektive. Das Buch erzählt Geschichten aus dem Alltag Kants und Lampes, beschreibt  deren Verhältnis und das Ende der 40-jährigen Verbindung.

Die Ausstellungseröffnung, zu der herzlich eingeladen wird, findet am 21. September um 17.00 Uhr in der Stadtbücherei Würzburg statt. Die Künstlerin wird nach der Begrüßung durch den neuen Würzburger Kultur-, Schul- und Sportreferenten Achim Könneke über Ihr Buch und dessen Entstehung sprechen. Die Ausstellung läuft bis zum 17.11.2018 und ist zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei zu besichtigen.

Zur Ausstellung wird es am 11.10.2018, 20.00 Uhr noch eine passende Lesung in der Stadtbücherei Würzburg geben. Der Schauspieler Martin Menner liest aus dem Monodram von Jens Sparschuh. Das Stück ist aus der Perspektive von Martin Lampe geschrieben, dem aus Würzburg stammenden langjährigen Diener Kants, und passt daher ganz wunderbar zur Graphic Novel von Antje Herzog. Sparschuh beschreibt zugleich unterhaltsam und tiefsinnig die Sicht des Domestiken auf den großen Gelehrten und gewährt – zumindest ein Stück weit – Einblick in Kants Ideenwelt.

 

Ausstellung zu „Lampe und sein Meister Immanuel Kant“
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