Vier befreundete Fotografen: Peter Kniep (Essen), Lothar Mantel (Stein b. Nbg.), Bernd Reinert (Velber) und Alfred Söhlmann (Würzburg), erkundeten im November 2017 zwei  Wochen lang auf individuelle Weise das Land mit dem 4×4 Landcruiser und schossen dabei über 10.000 Fotos, von denen sie ca. 40 Exponate vom 21.11. 2018 bis 19.01.2019 im Lesecafé der Stadtbücherei im Würzburger Falkenhaus präsentieren.

Foto: Bern Reinert

Namibia: Das klingt wie ein Zauberwort für endlos weite Landschaften, wilde Tiere und die wunderbare Wüste, die im Westen von den Wellen des Atlantiks begrenzt wird. Die ehemalige Kolonie Deutsch-Südwestafrika (1884-1915) ist doppelt so groß wie Deutschland, aber mit nur 2,4 Millionen Einwohnern extrem dünn besiedelt. Den Spuren deutscher kolonialer Vergangenheit begegnet man vielerorts.

Die 1,6 Millionen Touristen, die jedes Jahr den noch recht jungen Staat (seit 1990 unabhängig von Südafrika) besuchen, kommen natürlich um Elefant, Löwe, Nashorn und all die anderen Wildtiere aus nächster Nähe zu beobachten. Das ist mit dem eigenen PKW beispielsweise im Etosha-Nationalpark sehr gut möglich.

Foto: Lothar Mantel

Die erste Etappe führte die Fotofreunde direkt in die Wüste Namib zu den riesigen Dünen im berühmtenSossusvlei. Die toten Bäume im nahen Dead Vlei reizen jeden Fotografen, hier gestalterisch zu experimentieren.

Als zweiten Stützpunkt für Ausflüge hatten sie Swakopmund ausgemacht. In der Stadt am kalten Atlantik wird noch immer sehr viel deutsch gesprochen, und auch einige Straßen sowie viele Geschäfte tragen deutsche Namen. Von hier aus war es nicht mehr weit zu dem Inselgebirge Spitzkoppe (1728 m), auch das
„Matterhorn Namibias“ genannt. Die gewaltigen Gesteinsformationen erfreuen jeden Landschaftsfotografen.

Foto: Peter Kniep

Vorbei am Brandberg fuhren sie auf den staubigen Schotterpisten zügig nach Norden weiter und hatten auf der „Otjitotongwe Cheetah Guestfarm“ das Vergnügen, zahme Geparden zu streicheln. Auf der großen Farm leben auch wilde Raubkatzen und so hatten sie die Gelegenheit, bei der Fütterung von ungezähmten Geparden zuzusehen und sie aus nächster Nähe zu fotografieren.

Der abschließende Höhepunkt der Reise waren vier Tage Aufenthalt in zwei verschiedenen Lodges im Etosha Nationalpark. An mehreren Wasserlöchern im riesigen Gelände beobachteten sie aus kurzer Entfernung das unterschiedliche Verhalten der Tiere.

Dauer der Ausstellung: 21. November 2018 bis 19. Januar 2019. Eintritt frei.

Ort: Lesecafé der Stadtbücherei Würzburg

Foto: Alfred Söhlmann

  

 

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Fotoausstellung: Namibia – aus der Sicht von vier Fotografen
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