In Zusammenarbeit mit der Domschule Würzburg laden wir am Donnerstag, den 12.12.2019, zu einer Diskussion aus aktuellem Anlass ein. Die vehement geführte Kontroverse um die Vergabe des diesjährigen Nobelpreises für Literatur an den Autor Peter Handke wirft in besonderer Weise die Frage auf, inwieweit sich Werk und Autor*in voneinander trennen lassen.

Ist der ästhetischer Genuss eines Werkes überhaupt möglich und moralisch zulässig, wenn die Person dahinter politisch-weltanschaulich fragwürdige bzw. gefährliche Positionen vertritt – oder gar Genozid und Kriegsverbrechen leugnet?
Ist hier die Grenze eines Deutungsparadigmas erreicht?

Im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin PD Dr. Cornelia Rémi wird die derzeitig geführte Debatte und ihre Positionen (Rede des Preisträgers der Frankfurter Buchmesse Saša Stanišić, Stimmen aus Literaturwissenschaft und Feuilletons) diskutiert. Auch weitere aktuelle Grenzfälle einer zulässigen Trennung von Werk und Person werden unter Berücksichtigung von Textbeispielen aus der Literatur einer kritischen Bewertung unterzogen.

Die Veranstaltung findet in der Stadtbücherei Würzburg statt, Beginn ist 19.00 Uhr. Die Veranstaltung endet um 20.30 Uhr.

Referentin:
PD Dr. Cornelia Rémi
Vertreterin des Lehrstuhls für neuere deutsche Literatur- und Ideengeschichte an der Universität Würzburg

Moderatorin:
Dr. Isabel Fraas
Literaturwissenschaftlerin, Universität Würzburg

Anmeldung nur über die Domschule Würzburg bis Dienstag, 10.12.2019
online unter www.domschule-wuerzburg.de oder per E-Mail an info@domschule-wuerzburg.de oder telefonisch unter : 0931-386-43 111
Die Kosten betragen: 6,- €, ermäßigt 4,- €

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Diskussion: Trennung von Werk und Autor*in?
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