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Bei Grizzly Bear treffen komplexe Songstrukturen auf große Popmelodien, psychedelischer Indie-Rock auf harmonische Gesänge. Ihre folkig-jazzige Kompositionen werden stets von cineastischen Soundkulissen getragen, in denen man sich wunderbar verlieren kann. Da kommt niemals Langeweile auf, da ist nichts vorhersehbar. Die von Ideen überbordenden Arrangements aus filigran gespielten Schlagzeug von Chris Bear, den melancholisch schönen Stimmen von Ed Droste und Daniel Rossen, den Soundmodulen des Bassisten und Produzenten des Albums Chris Taylor und die feingliedrige Gitarrenarbeit und Pianoeinlagen von Daniel Rossen, machen Painted Ruins zu einem perfekten Hörvergnügen. Das ist natürlich nicht für die Masse gemacht und auch nichts für den alltäglichen Hintergrund. Das zwingt zum Zuhören, das ist kunstvoll und unerhört!

Volle Punktzahl meine Herren von Grizzly Bear.

Müsste ich eine Empfehlung aussprechen, würde ich sagen alle die gerne Radiohead, Fleet Foxes, Alt-J, Beatles oder Animal Collective kennen und mögen, sollten da dringend mal die Lauscher öffnen. Wem das alles nix sagt, kann natürlich hier Neues entdecken.

Musiktipp: Grizzly Bear: „Painted Ruins“
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